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MPX EasyGlider Pro FPV

Nun ja, der Easyglider ist ja nichts neues und es gibt auch schon den einen oder anderen Bericht… Da ich meinen Easystar so langsam ausmustern möchte kommt jetzt mal ein Easyglider Pro zum Einsatz.

Geplant ist, die Servos nach hinten zu versetzen, um so vorne mehr Platz für die FPV-Komponenten zu bekommen und das Gewicht besser zu verteilen.

Komponenten

Folgende Komponenten kommen zum Einsatz:

Servos:

für Höhe & Seite: Hitec HS-82MG

für Querruder: Hitec HS-65MG

wem die HS-65MG zu teuer sind gibt es noch alternative Möglichkeiten:
Hitec HS-65HB
HXT-900

Anmerkung zu den Querruderservos: ich habe mich für die MG (Metalgetriebe) Version entschieden, falls ich später einen Stabi einbauen sollte, denn dann haben die Servos viel zu tun und werden stärker beansprucht. Ein interessanter Link zur Meinungsbildung...

Motorisierung EMP C3542 1250KV
Aeronaut 10×6 Folding Prop
Poly-Tec 55er AluSpinner
Turnigy Plush 40A

RC-Komponenten Graupner HoTT GR16
Turnigy BEC 5A

FPV Telefly OSD
AAT Extensionboard
Kamera: Globeflight GF-PX-540 (Pixim Seawolf)
alternativ (wegen Propeller im Bild): Sony Super HAD II 600 TVL
10mW SkyRF Videosender 5.8 GHz
Easyglider Canopy FPV
evtl. FY-21 oder FY-31 zur Stabilisierung und RTH

Verwendetes Werkzeug und Materialien

mit Bezugsquellen in diesem Baubericht:

MolexStecker & Buchsen

Lackierung und Versiegelung

SafeCoat als Schutzanstrich der Rumpfaußenseite und als Grundierung zum Lackieren von Elapor
Auto K - Racing Lacksparay (sehr ergiebig, gut deckend, feiner Sprühnebel und super schnell trocken!) gibt es in allen gängigen Heimwerkermärkten.

Baubericht

Servoeinbau & Verlegung nach hinten

Da ich die Servos aus Gewichts- und Platzgründen nach hinten verlegen werde, habe ich mit dem Einbau der Servos begonnen.

Das Höhenruder Servo kommt oberhalb der ursprünglichen Bowdenzugführung. Dazu wird mit einer neuen, scharfen Klinge der Ausschnitt des Servos geschnitten. Dazu werden vorher die Servoumrisse angezeichnet und dann beide Rumpfhälften zusammengehalten (am besten mit etwas Kreppklebeband fixiert und dann in einem Durchgang der Schacht durch beide Hälften geschnitten. Darauf achten, dass der Schacht etwas kleiner ist, als der Servoumriss, damit der Servo gut und stramm darin klemmt.

Hier der Ausschnitt für das Höhenruderservo:

passt…

Das Seitenruderservo wird etwas versetzt platziert:

Durch die Krümmung des Rumpfes werden die Enden noch etwas abgeflacht,…

…damit das Servo satt aufliegt.

Der Überstand des Servos….

…wird auf der gegenüberliegenden Seite ausgeschnitten

In der rechten Rumpfhälfte ist übrigens ein Kanal (für die 35Mhz Antenne…), die wir als Schacht für die Servozuleitungen nutzen können.

Durch den Wegfall der Servos vorne im Rumpf wird im Boden etwas Material weggeschnitten und später durch eine Hobbyschaumplatte abgedeckt. So entsteht ein geräumiger „Doppelter Boden“, unter dem man prima ein Teil der Komponenten aufgeräumt unterbringen kann.

Cockpitboden vergrößert

Der Platz im Cockpit wurde nun erweitert. Beim wegschneiden des Materials an den markierten Stellen gut aufpassen, dass man nicht zu weit schneidet, sonst ist man durch den Rumpf. Da ich später die Rumpfunterseite noch mit SafeCoat versiegeln werde, ist das nicht so dramatisch. Wer jedoch keine Versiegelung oder Tape unter den Rumpf macht, sollte dort evtl. noch 2mm stehen lassen.

Hier mal ein Größenvergleich des neu gewonnenen Platzes: vorher - nachher

Zusammen mit dem Canopy sollte da jede Menge Platz sein.

Schwerpunkttest, Zwischenboden & Platzierung der Komponenten

bevor ich weitermache und nachher zu viel Zusatzgewicht zum Ausbalancieren brauche, wurde der EG heute mal probeweise zusammengesteckt und der Schwerpunkt getestet. Sieht auf jeden Fall schonmal alles sehr gut aus - Schwerpunkt passte sehr gut - der Rest wird über die Platzierung des Akkus vorgenommen, wobei das momentan so aussieht, als müsse da nur noch minimal justiert werden. Darüber bin ich schonmal zufrieden…

Alle Komponenten mal „reingeworfen“ , um den Schwerpunkt zu testen

Der Zwischenboden, geschnitten aus meinem Lieblingsmaterial: „Hobbyschaumplatte“

Der Boden passt…

Es folgt das Probeliegen der Komponenten. Der „Keller“ mit Empfänger, Zusatz-BEC und Current-Sensor/Extensionboard vom AAT

Das „Erdgeschoss“ mit Regler (Plush 40A) und „BlueAngel“-Filter

Anschluss Regler & Extensionboard

Heute wurde an der „zentralen Steuereinheit“ gearbeitet. Der Regler eingepasst und das Extensionboard verlötet. Die Anschlüsse vom Regler zum Extensionboard laufen durch eine Öffnung im Zwischenboden nach unten, und werden vom Ext.Board wieder nach oben rausgeführt. Der Anschluss vom Ext.Board zum TeleflyOSD wird über einen MPX Stecker nach oben geführt. So kann man später die Haube problemlos abnehmen. Vom Extensionboard wurde noch die Verbindung zum RC-Empfänger angelötet, um das OSD über einen 3-Stufen-Schalter ein- und auschalten zu können, bzw. die verschiedenen Modis zu schalten.

Positionierung des Reglers. Durch eine Öffnung werden die Kabel nach unten…

…zum Extensionboard geführt.

Das Kabel vom Ext.Board wird geteilt und über einen MPX-Stecker wieder verbunden.

Regler und BEC werden ebenfalls unter dem Boden befestigt werden, so entsteht eine Einheit.

Die Kabel vom Regler wurden gekürzt und mit 4mm Goldkontakten mit dem Motor verbunden. Später werden die Kabel am Motorhalter noch mit einem Kabelbinder fixiert, damit sie nicht am Außenläufer schleifen.

Die Stromkabel werden am Extensionboard verlötet und wieder nach oben durch den Ziwschenboden geführt.

Das Ext.Board ermöglicht es, über den RC-Empfänger 3 Zustände am TeleflyOSD zu schalten. Dazu muss ein Servokabel (Signal und Masse) am Board angelötet werden.

Das verlötete Servokabel für den Switch…

und das Ergebnis von heute… morgen wird dann das Steuerkabel an den MPX-Stecker gelötet und die Servokabel aus dem Heck nach vorne verlegt…

OSD Umbau

Damit man später die Haube/Canopy abnehmen kann, wird das Kabel vom Ext.Board/Current-Sensor geteilt und steckbar gemacht. Die TeleflyOSD Platine wird im Canopy verbaut. Eine kleine Modifizierung für den Kameraanschluß sorgt dafür, dass man später weniger „Kabelsalat“ hat.

Das geteilte Kabel wird mit einem Multiplex-Stecker versehen, so kann die Haube später besser abgenommen werden.

Die Kabel werden zum besseren Schutz noch mit TESA Gewebeband mit Vlies aus dem KFZ-Bereich umwickelt, somit ist es ordentlich und es kann nichts scheuern.

Für den Kameranschluss habe ich mir vom großen Stecker die Plusleitung zum Videoanschluss gelegt. Dort werden später nur das schwarze und weiße Kabel verwendet, da bei den neueren TeleflyOSD das VideoOut auch am großen Stecker zur Verfügung steht (gelbes Kabel). Somit hat man eine „saubere“ Verkabelung zum Videosender und der Kamera, ohne großen Kabelsalat.

für den Kameranschluss wird dann ein 3er Molex-Stecker gecrimpt…

…und das Kabel ordentlich ummantelt.

OSD Kabelbaum

Nach einem langen Arbeitstag blieb nicht mehr viel Zeit für den Bastelkeller. Heute wurde nur der Kabelbaum des OSD fertiggestellt, d.h. Stecker gecrimpt und Kabel ummantelt.

Kabel aufteilen…

Die Molex-Stecker sind von RS-Online

fertig gecrimpt. Das gleiche wurde noch für den GPS-Anschluss gemacht und ein Home-Taster verlötet.

Anschluss an den SkyRF 5.8 Sender

Das Resultat des Abends.

Morgen muss ich ranklotzen, damit am Samstag der Erstflug erfolgen kann.


Servokabel verlängert und verlegt, Canopy angepasst

Die Servokabel sind verlängert und das Canopy wurde angepasst. Von der Passform her war am Canopy noch viel zu machen. Habe ca. 1.5 Stunden mit dem Dremel daran rumgefräst, bis es gepasst hat. Um die Servokabel nach vorne zu legen habe ich in die Querverstrebungen kleine Löcher gemacht und die Kabe dort durchgezogen. Das hat den Hintergrund, damit man den Rumpf später besser zusammenkleben kann und keine störenden Kabel das Endresultat gefährden könnten

Die Kabel wurden durch die Verstrebungen geführt, damit sie beim Verkleben der Rumpfhälften nicht stören

in der linken Rumpfhälfte musste noch Stück Kabelkanal geschnitten werden

Der Hochstarthaken wurde abgesägt und auf einer Seite eine Kabelführung gefräst

Das Canopy musste noch stark bearbeitet werden, damit es ordentlich sitzt.

Rumpf verklebt

Bevor der Rumpf verklebt wird, habe ich in die Motorhalterung seitlich noch zwei Löcher gebohrt um einen Kabelbinder durchführen zu können, damit die Kabel nicht am Außenläufer-Motor schleifen können. Die Verklebung des Rumpfes habe ich in zwei Schritten vorgenommen, damit man das „entspannt“ vornehmen kann. Zuerst wurde das Heck mit Sekundenkleberzusammengefügt, da dort durch die Servos die Führung am besten ist. Anschließend wird der Rumpf gespreizt und eine Hälfte mit UHU Por eingestrichen. Dann beide hälften KURZ zusammenfügen und wieder auseinander ziehen. Somit sind beide Hälften gleichmäßig mit UHU Por bedeckt. Nun wieder die Rumpfhälften spreizen und ca. 10 Minuten ablüften lassen. Nach dem Ablüften wird noch der Sekundenkleber für die Motorhalterung auf die andere Seite aufgetragen. Jetzt kann man die Rumpfhälften einfach zusammenfügen und vorsichtig KURZ und FEST zusammenpressen. Bei UHU Por zählt nicht die Zeit, sondern der Druck, mit dem die Teile zusammengefügt werden.

Zwei Löcher im Motorhalter,…

…damit die Kabel mit einem Kabelbinder fixiert werden können und so nichts am Motor schleifen kann.

Im Rumpf wird noch ein Schlitz geschnitten, damit später der Motor noch ohne Probleme getauscht und auch der Kabelbinder erstetz werden kann.

Die Verklebung des Rumpfes wird am Heck mit Sekundenkleber begonnen

und der Rest mit UHU Por verklebt.

Anlenkungen Höhen- und Seitenleitwerk

Die Anlenkungen wurden aus 1.5mm Stahldraht gemacht. Da die Anlenkung des Höhenleitwerks sehr kurz ist, wurde sie direkt mit einer Z-Bend Zange gebogen und wird genauso, wie die ursprünglichen Züge am Ruderhorn befestigt. Beim Seitenleitwerk wurde eine Anlenkung mit Gabelkopf verwendet.

Mit einer Z-Bend Zange…

…lassen sich sehr einfach…

…Anlenkungsgestänge anfertigen.

Die Anlenkung vom Höhenruder…

…und vom Seitenruder (mit Gabelkopf)

Rumpf mit Safecoat bearbeitet, FPV-Komponenten auf Canopy

Da es die Querruderservos, die ich mir ausgesucht hatte, nicht mehr gibt und die neuen (HiTec HS-65MG) noch nicht da sind, habe ich schonmal damit angefanen, den Rumpf mit SafeCoat zu bearbeiten. Ich verdünne es dazu ein wenig mit Wasser und trage es dann mit der Rolle auf. Das passiert in mehren Schichten. Je mehr Schichten aufgetragen werden, umso härter wird die Schutzschicht. Bei der Gelegenheit habe ich auch schon die ersten Farbmustertests gemacht. Während der Trocknungszeit wurden die FPV-Komponenten am Canopy zum Test platziert. Ich bin mir momentan nicht sicher, ob ich die GF Kamera mit dem Seawolf Chip nehme, oder die Sony SuperHAD. Ich habe die Befürchtung, dass mich der Propeller bei der Seawolf mehr stören wird, da die Seawolf dafür ja anfällig sind…

Der Rumpf wird mit SafeCoat bearbeitet. Er wird dadurch schlagfester und kann mit jedem Lack lackert werden.

ein erster Farbmustertest

während der Trocknungsphase des SafeCoats habe ich die FPV-Komponenten schonmal zur Probe platziert. Die Kamera kommt noch etwas höher, dann ist vom Canopy nichts mehr im Bild.

Canopy für FPV anpassen

Während mal wieder eine Schicht SafeCoat trocknet, wird am Canopy weitergemacht. Die Kamera wird wegen der Klappluftschraube und GPS so weit wie möglich nach hinten gesetzt. Da die dortige Befestigungsplatte etwas zu klein ist, habe ich eine größere aus schwarzer Hobbyschaumplatte angefertigt. Desweiteren noch eine Abdeckplatte, wo die Kamera später auf Schaumgummi zusätzlich aufliegt, damit sie nicht zu sehr schwingen und vibrieren kann.

Heute wird das Canopy geschliffen und mit Kunststoffhaftgrund vorbereitet zur Lackierung.

Die kleine weiße Befestigungsplatte wurde durch eine größere aus Hobbyschaumplatte ersetzt

Zusätzlich eine Abdeckplatte,…

… auf der die Kamera auf Schaumgummi gelagert…

aufliegt und Schwingungen und Vibrationen dämpfen soll.

Canopy lackiert, Video-Sender umgebaut und GPS montiert

gestern habe ich das Canopy mit der ersten Schicht lackiert. Dann wurde noch der SkyRF Videosender für den AAT-Tracker umgebaut. Damit dieser ein sauberes Audiosignal bekommt, muss das Microfon und ein Poti ausgelötet werden. Sender und GPS wurden schonmal an ihre zukünftige Position montiert.

Der für den AAT umgebaute Sender, damit ein sauberes Audiosignal am Boden ankommt.

Sender eingeschrumpft und montiert

Das GPS wird ganz vorne angebracht

Die Abdeckplatte wird noch weiter abgeschrägt und anschließend grundiert und lackiert

Die Servos für die Querruder sind auch heute eingetroffen.

Canopy mit FPV fertiggestellt

Die Haube mit der FPV-Ausstattung ist fertig. Das Stromversorgungskabel vom Videosender wurde gegen eines mit Spannungsfilter ausgetauscht. Dazu mussten an beiden Enden noch neue Stecker aufgecrimpt werden. Im Canopy ging es zwar eng zu, dennoch haben Alle Komponenten ihren Platz gefunden. Abschließend habe ich eine Abdeckung aus 1mm ABS-Kunstsoff geschnitten, damit die Haube kompakt bleibt und keine störenden Kabel herumfliegen.

Das Stromversorgungskabel vom Videosender wurde durch einen BlueAngel Spannungsfilter ersetzt.

Im Canopy geht es ganz schön eng zu, dennoch haben alle Komponenten ihren Platz gefunden…

… und wurden abschließend mit einer 1mm ABS-Abdeckung kompakt verstaut.

Anprobe - passt!

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10.03.2015: wird gerade überarbeitet - in Kürze wieder vollständig verfügbar

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bauberichte/easyglider.txt · Zuletzt geändert: 24.03.2015 14:16 von kaldi

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